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Kolokol aus Oslo (Norwegen) setzen die Tradition von großartigen und eigenständigen norwegischen Hardcore-Bands fort. Klassischer 80er Jahre Norwegen-Hardcore mit Anleihen wie z. B. bei fantastischen Bands wie SO MUCH HATE und Konsorten.
Nach zwei Singles nun endlich der erste Longplayer und was die Band hier über 14 Songs abliefert, ist schier unfassbar: schneller, wütender und zugleich immer melodischer Hardcore mit einer Stimme, die mehr als einmal an Gunnar von SO MUCH HATE denken läßt und die dem Ganzen eine sehr eigene Note verleiht. Technisch versierter, verdammt gut gespielter Midtempo-Sound mit richtig viel Pfeffer im Arsch, treibende Basslinien, super Melodien, die eingängig und sperrig zugleich sind.
Auch textlich sind Kolokol absolut auf der Höhe der Zeit, die politischen Texte sind fast alle in norwegisch und behandeln Themen wie Umweltzerstörung, Armut, Ausbeutung und Krieg. Zu allen Texten gibt es im Booklet englische Übersetzungen. Zusätzlich erscheint die Platte mit fantastischer Aufmachung: neben außergewöhnlichem Artwork gibt es ein superfettes vollfarbiges 24-seitiges Booklet mit jeder Menge Grafiken, allen Texten, Übersetzungen und mehr Infos!

Fazit: Ein absolutes Hammeralbum und eine der mitreißendsten Hardcore-Scheiben seit Langem und bei Weitem nicht nur was für Anarchronisten, die den alten Zeiten nachtrauern.
KOLOKOL - Flammer og Farger (LP)